Werbung ~ Rezension
Was, wenn der Tod deine einzige Chance ist, zu überleben?
Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …
Quelle: Droemer-Knaur.de – Das Kalendermädchen
Hej ihr Lieben ! Bereits Ende Oktober 2024 erschien dieser geniale Psychothriller von Sebastian Fitzek und war bereits kurz nach Erscheinen in der Spiegel Bestsellerliste zu finden. Damals wollte ich das Buch unbedingt lesen , aber irgendwie kam immer etwas dazwischen .
Am 30.12.25 ist „Das Kalendermädchen“ endlich auch als Taschenbuch erschienen. Also ein neuer Vorsatz und der wurde noch vor Erscheinungstermin in die Tat umgesetzt, denn der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt.
So viel schonmal vorweg, ich bereue, das Buch erst jetzt gelesen zu haben , denn es hat mich total mitgenommen.
Die Story startet direkt richtig schön gruselig und versetzt einen in ein unheimliches Szenario. Ich war bereits ab dem ersten Kapitel gefangen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Idealerweise las ich es während meines Urlaubs in einer einsamen Ferienwohnung in einem kleinen, verschneiten Ort am Waldrand. Die perfekte Ausgangslage sich in das kleine Dorf in Oberfranken hineinzudenken , das in Fitzek‘s Thriller eine Rolle spielt. Denn dort soll es einen Brauch geben oder gegeben haben, bei dem sich Menschen in der Adventszeit Kerzen ins Fenster stellen, um damit Dorfbewohner zu sich nach Hause einzuladen.
Die Idee hinter diesem Roman fand ich absolut genial und wer Sebastian Fitzek kennt weiß, es gibt nichts, was es nicht gibt.
Er hat es geschafft , dass ich von der ersten bis zur letzten Seite neugierig blieb. Immer dann wenn ich dachte, dass ich den bizarren Geschehnissen auf den Grund gehe, wurde ich eines besseren belehrt. Nichts ist wie es scheint und die verschiedenen Zeitebenen bringen spannende Wendungen. Man leidet und zweifelt mit der Protagonistin mit, sowie an der eigenen Wahrnehmung .
Die Schauplätze sind düster und detailreich beschrieben und sorgen somit für Gänsehautmomente, man fühlt sich wie mitten im Geschehen.
Ich mochte die kurzen Kapitel, sie sorgen für einen schnellen Lesefluss. Die psychologisch gut durchdachten Konstruktionen irritierten, dadurch hat es richtig viel Spaß gemacht mitzurätseln.
Erst kurz vor Ende begriff ich, wohin die Reise geht und mit der Auflösung hatte ich absolut nicht gerechnet.
Fazit:
Wer auf psychologische Abgründe steht und den besonderen Nervenkitzel sucht wird mit diesem Thriller nicht enttäuscht. Er passt perfekt in die Vorweihnachtszeit. Vielleicht stellst du eine Kerze ins Fenster, wenn du dich traust….
Klare Leseempfehlung!
Herzlichen Dank an das Team von Droemer-Knaur für das Besprechungsexemplar.
Autor: Sebastian Fitzek
Herausgeber: Knaur TB
Seitenzahl: 400 S.
ET: 30.12.2025
Preids: Taschenbuch 12,99












