Kategorien
Sachbuch

Wenn Haie leuchten

{Rezension}Bereits der Titel und die Kurzbeschreibung des Buches haben mich total neugierig gemacht. Das Cover finde ich richtig gelungen und es verspricht eine geheimnisvolle Reise in eine unbekannte Welt.

Die Autorin Julia Schnetzer ist Meeresbiologin und hat dieses Buch verfasst, um einer großen Leserschaft die geheimnisvolle Welt der Meere näherzubringen und so auch Laien an ihrem Wissen teilhaben zu lassen. Dies ist ihr absolut gelungen.

Zu Beginn gibt sie Einblicke in die Arbeit einer Meeresbiologin und geht dann zu wissenschaftlichen Prozessen über. Dabei verzichtet sie auf allzuviel Fachgeplänkel und beschreibt die Erkenntnisse aus der Meeresforschung so, dass man kein Experte auf dem Gebiet sein muss, um sie zu verstehen.

So bekommt jeder die Chance, sich mit wichtigen Themen über unser Ökosystem auseinanderzusetzen und wird begreifen, wie wichtig es ist dieses zu schützen.

Dieses Buch ist vollgepackt mit Wissen und es ist dennoch kein trockenes Sachbuch. Julia Schnetzer schreibt spannend und verständlich und sorgte bei mir für viele neue Erkenntnisse. Obwohl mir das Problem des Plastikmülls nicht fremd ist, haben mich die detailreichen Beschreibungen der Autorin betroffen gemacht und zum Nachdenken gebracht. So beschreibt sie z.B. wie „Victor Vescovo, als er im April 2019 mit 10928 Metern einen Tieftauchrekord im Marianengraben aufstellte, von einer Plastiktüte begrüßt wurde.“

Die einzelnen Themen werden immer wieder durch schöne, verständliche Illustrationen aufgelockert.

Haie die leuchten, Quallen, die unsterblich sind und Delfine, die „vorsichtig an giftigen Kugelfischen nagen und dann den vor Angst aufgeblähten Fisch wie einen Joint an ihre Kollegen weiterreichen,“ in diesem Buch gibt es so viel Interessantes zu entdecken.

Wer sich für das Thema interessiert wird von diesem Buch nicht enttäuscht.

Das Buch war spannend, lehrreich und hat mich immer wieder überrascht.

Und das Beste: Der Kauf dieses Buchs unterstützt die Organisation MovingSushi, die Korallenriffe vor der Westküste des afrikanischen Kontinents erforscht und versucht, mithilfe der Fluoreszenz der Tiere Haibeifang in der Fischerei zu minimieren.

Ich gebe diesem außergewöhnlichen Buch

5 Sterne

Autorin: Julia Schnetzer
Herausgeber: Hanser Literatur
Seitenzahl:240
Preis: 18,00

Vielen Dank für dieses tolle Rezensionsexemplar an Vorablesen.de

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Bilderbücher

Mehr… immer mehr!

{Rezension} Dieses Buch ist eines unserer liebsten Bilderbücher.

Mit wunderbar klaren Illustrationen und wenig Text wird in diesem Buch ein wichtiges Thema aufgegriffen: Muss es wirklich immer mehr sein?
Braucht es ständigen Konsum und immer mehr Besitz um glücklich zu sein?
Manchmal ist das Habenwollen eine Sucht und der Besitz eine Last. Auch Kinder wollen immer mehr und das, was gerade noch interessant war verliert seinen Reiz, wenn man es hat. Auf wessen Kosten die Verschwendung geht, wird nicht gesehen.

Die Sache hat nämlich einen Haken: Mehr Besitz scheint auf Dauer nicht glücklicher zu machen.Er kann auch erdrückend sein. Und so, wie manches Kinderzimmer unter einem Berg von Spielzeug aus allen Nähten platzt, bricht unter dem Ballast auch das Nest der Elster zusammen.

Zum Glück gibt es zwei kleine Mäuse, die ihr helfen, sich auf die Dinge zu besinnen, die wirklich wichtig und ihr am Herzen liegen. Und so wird am Ende alles gut und die Elster lernt, dass manchmal weniger mehr ist.

Dieses Bilderbuch ist wunderbar, um mit Kindern über Wünsche und Wertschätzung ins Gespräch zu kommen und das Habenwollen kritisch zu hinterfragen.

Eines unserer Lieblingsbücher und deshalb

5 Sterne

Das Buch ist leider nur noch gebraucht zu bekommen.

Autor: I.C. Springmann
Illustrationen:Brian Lies
Herausgeber: A. Betz im Ueberreuter Verlag
Seitenzahl: 40 Seiten
Lesealter:4-6

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Krimis

Miss Merkel

Mord in der Uckermark

{Rezension}Auf Miss Merkel hatte ich mich schon gefreut bevor das Buch zu haben war. Zu groß war die Neugierde, wie Angela Merkel ihren wohl verdienten Ruhestand in der Uckermark verbringt. Die Idee, dass ihr das ungewohnte Nichtstun schwerfällt und sie in einem Mordfall ermitteln zu lassen, fand ich genial.

Die Rahmenhandlung rund um den Mord an Schlossherrn Philip von Baugenwitz ist gut durchdacht und durchgehend spannend. Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, denn Miss Merkel trifft bei ihren Ermittlungen immer wieder auf neue Indizien.

In die Handlung lässt David Safier immer wieder Erlebnisse aus ihrer aktiven Zeit als Kanzlerin einfließen. Seien es Begegnungen mit diversen Politikern oder mit Oliver Kahn, bei ihrem Besuch in der Umkleidekabine der Fußball-Nationalmannschaft, *wo er ihr, nur mit einem knappen Handtuch bekleidet, gegenüberstand: „Weitermachen, immer weitermachen!“*

Hiermit lockerte er die Geschichte regelmäßig gekonnt auf und ich musste oft Schmunzeln oder herzhaft lachen. Auch Merkels Mops ‚Putin‘ passt perfekt ins Bild und bringt Freude.

David Safier hat es geschafft, dass ich mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten fühlte.
Er hat Angela Merkel liebenswert und humorvoll dargestellt. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich ihm innerlich zustimmte, weil ich mir die private Angela Merkel genau so vorstelle: Diplomatisch, freundlich und mit einer guten Prise trockenem Humor. Ob sie eine richtig gute Freundin hat, darüber habe ich mir vor diesem Buch nie Gedanken gemacht, aber ich finde den Gedanken schön, dass sie im Ruhestand auf der Suche nach einer Freundin ist.

Auch ihr Mann Joachim Sauer, (Achim oder liebevoll Puffel genannt), wird mit seinen besonderen Charakterzügen charmant dargestellt und nicht ins Lächerliche gezogen.

Natürlich hat Frau Merkel auch nach ihrer politischen Karriere die berühmte Raute nicht abgelegt und ist auch sonst ihrem Stil treu geblieben.
Obwohl ich normalerweise kein Fan von Unterhaltungskrimis bin und lieber die richtig spannenden Bücher in Richtung Thriller mag, hat mich David Safier mit seinem Buch überzeugt.

„Miss Merkel – Mord in der Uckermark“ ist lustig, spannend und in dieser sehr anstrengenden Zeit eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch. Für mich jedenfalls kam dieses Buch zur richtigen Zeit und hat mir angenehme Lesestunden bereitet.

Autor: David Safier
Herausgeber: Kindler/Rowohlt
Seitenzahl: 320 Seiten
Preis: 16,00€ / Kindle 9,99

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Erstleser Kinderbücher

Tierfreunde aus Blumenstadt

(Rezension)

„Ein tierisches Hallo“, ist Band 1 einer Kinderbuchreihe und in vier Kurzgeschichten unterteilt. Es handelt von Lisa und Basti, die jede Menge tierische Abenteuer in ihrer Stadt erleben. Jede Kurzgeschichte ist einem anderen Tier gewidmet. Außerdem gibt es nach jedem Kapitel einen Steckbrief mit Informationen über das entsprechende Tier. Die Zielgruppe sind Erstleser ab 7 Jahre.

Meine Meinung:

Ich möchte dem Positiven beginnen. Das schöne Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und der Klappentext neugierig gemacht. Die Leseprobe fand ich richtig toll, denn die Schreibweise überzeugt durch Witz und eine einfache Sprache, die Erstleser wunderbar verstehen. Ich habe mich daher sehr gefreut das Buch im Rahmen der Vorablesen Junior Verlosung probelesen zu dürfen.

Die Schrift ist groß, so dass Erstleser dieses Buch gut lesen können und auch die Idee dahinter fand ich klasse. Tierbücher sind einfach genau unser Ding und wenn man noch etwas dabei lernen kann, umso besser. Die Geschichten sind spannend und witzig geschrieben und das ist super, um Kinder ans Lesen bringen. Für uns gibt es nichts Schlimmeres als langweilige Texte und die üblichen 0815 Bücher zum Lesenlernen. Insbesondere die Nachbarin Frau Schmalz ist eine charakterstarke Protagonistin. Die Illustrationen von Olga Sall sind zwar in schwarz-weiß gehalten aber gefallen mir sehr gut. Im Buchdeckel ist außerdem Blumenstadt in schönen, bunten Farben illustriert. Die Steckbriefe über die einzelenen Tiere sind super, da sie auch nicht alltägliche Informationen enthalten und für ein Aha! sorgen.

Und jetzt kommt das große ABER:

Die Botschaft, die das Buch vermitteln will, kommt nicht richtig an. Und das gefällt mir gar nicht. Möchte die Autorin zeigen, wie man mit Tieren nicht umgehen sollte? Oder, dass man sich im Vorfeld Gedanken machen soll, wieviel Arbeit und Zeit ein Tier in Anspruch nimmt? Dann hätte es elegantere Möglichkeiten gegeben, dies in die Geschichte einfließen zu lassen. Hier wird erst einmal völlig unüberlegt sehr viel falsch gemacht, im Anschluss werden diese Fehler aber nur zum Teil richtig gestellt. Hier hätte ich mir eindeutig fachkundigere Aufklärung uns konstruktive Lösungen gewünscht.

Es kam schon gegen Ende der ersten Geschichte ein erster kleiner Dämpfer meiner Begeisterung, und dies zog sich leider auch durch die Entwicklungen der restlichen drei Geschichten.

Es werden unüberlegt Tiere angeschafft und wieder zurückgegeben, ein exotisches Tier zum Sonderpreis verramscht. Auch Wildtiere werden ahnungslos mit nach Hause genommen und im Anschluss in nicht artgerechte Haltung verbracht, da das Auswildern nicht mehr möglich ist. Der Wiederspruch ist selbst meiner Tochter aufgefallen. Im Steckbrief wird darauf hingewiesen, dass es sich um Einzelgänger handelt, abgegeben wird es aber in Gruppenhaltung und dabei noch betont, dass es jetzt sicherlich mit den anderen ein lustiges Leben führt. Dass es sich um Lebewesen handelt, die besondere Ansprüche haben, geht hier leider etwas unter, stattdessen wird völlig gedankenlos gehandelt und z.b kommentarlos Pizza verfüttert.

Wirklich sehr schade, dass der Humor der Geschichten auf Kosten des Tierwohls geht. Bei einem reinen Vorlesebuch hätte man zumindest die Chance mit den Kindern darüber zu sprechen, aufzuklären was falsch gelaufen ist und wie man es besser machen kann. Aber es ist ein Erstleserbuch. Wahrscheinlich lesen es die meisten Kinder alleine für sich, kommen nicht ins Gespräch mit einem kundigen Erwachsenen und bekommen ein völlig verzerrtes Bild vermittelt. Im wirklichen Leben läuft es ja leider genau so wie in diesen Geschichten Aber gerade hier hätte man doch die Möglichkeit gehabt, vieles besser zu machen und sachkundige Informationen unterzubringen. Von einem Buch, das damit wirbt, Tierwissen zu vermitteln, habe ich mir eindeutig mehr versprochen.

Lange Rede kurzer Sinn, das Buch hat mich enttäuscht, die Texte machten mich teilweise sogar wütend und die Idee dahinter wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt.

Es gibt eine ganze Buchreihe von den Tierfreunden aus Blumenstadt, es wird aber sicher keiner weiterer Band bei uns einziehen. Vielleicht bin ich als wirklich große Tierliebhaberin auch etwas zu kritisch, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das Buch bekommt von uns gut gemeinte

3 Sterne

Buchdetails: 
Autorin:Katharina Abel
Illustrationen: Olga Sall
Herausgeber: Wunderhaus Verlag
Seitenzahl: 120
Preis: 12,95
Kategorien
Bilderbücher

Die Streithörnchen

{Rezension}
Was für ein herrliches Bilderbuch! Die Streithörnchen blicken frech vom Cover und man will gleich wissen, was es mit den frechen Kobolden auf sich hat.

„Die Streithörnchen“ ist schon das dritte Buch aus dieser bezaubernden Kinderbuchreihe. Nach „Der Löwe in dir“ und „Trau dich, Koalabär“ geht es in diesem Band um die Eichhörnchen Lenni und Finn, die in einen kleinen Wettstreit um einen Tannenzapfen geraten. Denn jeder der beiden Hörnchen ist der Meinung, dass er diesen einen Zapfen unbedingt haben muss. Bei Lenni kann man es sogar verstehen, denn der kleine Banause hat in den letzten Wochen das Leben auf die leichte Schulter genommen und noch gar keine Vorräte für den Winter angelegt. Nun ist es schon fast zu spät, denn die vielen leckeren Pilze, Früchte und Zapfen hat bereits ein anderer fleißig gesammelt, sein Kumpel Finn. Und als wenn er noch nicht genug davon hätte, will er ausgerechnet diesen einen verführerischen Zapfen auch noch haben.

Und so kommt es zu einem kleinen Wettstreit, bei dem die beiden Hörnchen nichts auslassen und letztendlich sogar ihr Leben riskieren. Letztdendlich findet die Geschichte natürlich ein Happy End und die beiden Streithähne müssen selbst über ihr Verhalten lachen.

Und spätestens jetzt wird beiden klar, wie wichtig Freundschaft ist.

Das Buch ist in Reimform geschrieben, was mir gerade beim Vorlesen mit kleineren Kindern besonderen Spaß macht, denn es dauert nicht lange, bis diese die Reime verinnerlicht haben und mitsprechen können.
Das besondere Highlight sind aber die wahnsinnig tollen Illustrationen, sie sind wunderbar bunt und detailreich dargestellt, so dass man die Stimmung und Emotionen der beiden Eichhörnchen sofort erkennt und bei genauem Hinsehen auch schöne Details entdecken kann.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Buch,- genau wie seine Vorgänger für viel Spaß und Freude beim Vorlesen sorgt und ganz nebenbei auch noch eine wichtige Botschaft vermittelt.

Ich habe schon öfter die Kritik gehört, dass in diesem Buch giftige Pilze abgebildet sind, die von den Eichhörnchen gesammelt werden. Ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen.

Eichhörnchen können ohne gesundheitliche Bedenken auch Pilze verzehren, die bei uns Menschen eine Vergiftung verursachen würden. Dies liegt in der Beschaffenheit ihres Verdauungstrakts, der bei Eichhörnchen sehr kurz ist. Dadurch werden die Gifte ausgeschieden, bevor sie vom Körper aufgenommen werden können. Es gibt also keinen Grund zur Sorge, falls man ein Eichhörnchen sehen sollte, das giftige Pilze verspeist.

Ein Buch sollte auch eine Anregung sein mit Kindern ins Gespräch zu kommen und nicht bloßes gelangweiltes Vorlesen, ohne über den Inhalt nachzudenken. Ich bin der Meinung, dass man auch kleineren Kindern verständlich erklären kann, dass Tiere allgemein bestimmte Pflanzen oder Pilze essen können, die für uns Menschen giftig sind. Genau so würde ich einem Kind erklären, dass Tiere bestimmte Dinge, die uns Menschen schmecken, nicht essen dürfen. Daher gibt es hier für mich absolut keine Kritik.

Besonderheit: Dieses Buch wurde nachhaltig und fair gefertigt, das finde ich persönlich super!

Das Buch empfehlen wir Kindern von 3 – 6 Jahren und geben ihm sehr gerne

5 Sterne

Buchdetails:
Autorin/Illustration:
Rachel Bright/Jim Field
Herausgeber: magellan
Lesealter: 3-6 jahre
Seitenzahl 32
Preis: 14,00

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Kinderbücher Lieblingsbücher

Und plötzlich war Frau Honig da

Die Welt braucht Fantasie, die Welt braucht Geschichtenerzähler und Menschen, die ihre Kindheit in die Tasche gesteckt haben, um sie jederzeit wieder herauszuholen. Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel nehmen an all den Menschen da draußen, die das noch können. Die springen und singen und hüpfen können.

Und plötzlich war Frau Honig da


{Rezension} Um ehrlich zu sein, wäre ich an Frau Honig vermutlich vorbeispaziert, denn sie passt so gar nicht zwischen die Bücher, die wir sonst so lesen. Das dachte ich jedenfalls. Welch ein Glück, dass meine Tochter dieses Buch geschenkt bekam, denn es hat uns wirklich überracht und sehr gefallen.

Und nun ist sie da, die Frau Honig, nicht nur in unserem Bücherregal,- sie hat auch unser Herz erreicht. Herzlich willkommen in ihrer Welt!

Völlig überraschend steht sie vor der Tür. Nicht nur bei uns, sondern auch bei Familie Sommerfeld. Dazu gehören der viel beschäftigte Vater Julius Sommerfeld und seine vier Kinder Theo (12), Camille (12), Betty (8) und Hugo (5). Julius Sommerfeld ist Witwer, überarbeitet und mit Haushalt und Kindern überfordert, nur so ganz einsehen will er das nicht.

Mit ihrer konsequent liebevollen Art zeigt Frau Honig ihm jedoch den richtigen Weg und erobert die Herzen der Familie und letztendlich auch die der Leser. Sie bringt einem nicht nur die Welt der Bienen näher, sondern auch die Erinnerung daran, dass man Kind bleiben sollte und die wirklich wichtigen Dinge nicht aus den Augen verlieren darf.
Dieses phantastische Buch weckt die Fantasie, verzaubert und nimmt einen mit in eine kleine Traumwelt.

Dabei wird es keineswegs langweilig. Wir haben von der ersten Seite an mitgefiebert. Die Geschichte ist spannend erzählt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Meine Tochter musste oft lauthals lachen und auch für mich war Frau Honig absolut unterhaltsam.
Es ist schön, wieder einmal in die fantasievolle Welt der Kinder abzutauchen. Und auch der eine oder andere Denkanstoß für die Erwachsenen ist dabei, der einem nebenbei erinnert, dass in jedem ein bisschen Frau Honig stecken sollte.

Denn manchmal braucht es einfach etwas mehr Einfühlungsvermögen, Humor und Fantasie um die alltäglichen Problemchen zu lösen und ein entspannteres Familienleben zu führen.

Es wird ja oft kritisiert, dass dieses Buch ein Abklatsch von Mary Poppins ist. Mmhh…Ich muss passen, denn ich habe mich nie mit Mary Poppins auseinandergesetzt und kann deshalb nicht beurteilen, ob es viele Parallelen gibt.  Was ich aber sicher sagen kann, selbst wenn es so wäre…what the hell? Nachdem ich Frau Honig kennengelernt habe, bin ich an Mary Poppins noch weniger interessiert als vorher schon, denn Faru Honig ist für mich zum Vorbild geworden.

Sicher ist deshalb, dass Band 2 und 3 von Frau Honig hier demnächst einziehen werden.

Fazit:

Ein tolles Buch voller wunderschöner Erlebnisse für fantasievolle Kinder und Eltern! Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung für dieses Lieblingsbuch und natürlich

5 Sterne

Buchdetails:
Autorin: Sabine Bohlmann
Illustrationen: Joelle Tourlonias
Herausgeber:
Taschenbuchausgabe Carlsen Kinderbuch
Gebundenes Buch Planet!
Seitenzahl: 224
Lesealter: ab 8 Jahren
Preis: 6,99 / 13,00

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.


Kategorien
Aus meiner Feder

Erinnerungen

Heute etwas Lyrik aus meiner Feder. Es ist schon einige Jahre her, dass ich dieses kleine Gedicht geschrieben habe. Es war damals ein Abschied von meinem geliebten Opa. So wie er immer einen Platz in meinem Herzen behält, hat dieser kleine Vers seinen Platz in der Frankfurter Bibliothek gefunden. Ein schöner Gedanke.

N.W. 2011

Kategorien
für Große Thriller

Totennektar

{Rezension}Auf „Totennektar“ von Drea Summer war ich wirklich sehr gespannt, da mich das schaurige Cover des Buches sofort ansprach. Auch der Titel weckte Spekulationen darauf, worum es sich bei Totennektar wohl handeln mag. Ich kann schon mal sagen, ich lag völlig daneben und wurde mit einer unerwarteten und grausigen Auflösung überrascht.

In diesem spannenden Thriller begibt man sich in die englische Provinz. Eine blutverschmierte nackte Frau, ein Brandzeichen, traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit und ein historischer Hintergrund, diese Story lässt nichts aus und die Ereignisse überschlagen sich von Anfang bis Ende. Man ist direkt zu Beginn mitten im Geschehen und verwickelt sich selbst immer weiter in Vermutungen und Spekulationen, die schon bald durch neue Ereignisse wieder verworfen werden. Auch verwendet Drea Summer häufig Perspektiv– und Zeitwechsel. Ich mag dies eigentlich nicht so gerne, da es mich leicht aus dem Lesefluss bringt, die Autorin bringt diese aber sehr passend in das Geschehen ein, so dass es mich überhaupt nicht störte. Im Gegenteil, sie erreicht dadurch einen schönen Spannungsbogen und man möchte von Anfang an wissen, wie es weitergeht.

Zwischendurch kommt auch der Täter zu Wort, was ich persönlich sehr mag. Davon hätte ich mir aber eindeutig mehr gewünscht, denn es ist spannend in dessen Psyche einzutauchen und sorgt für zusätzlichen Gruselfaktor.

Zu dem Ermittlerduo fand ich persönlich leider keinen wirklichen Zugang. Das ist sehr schade, denn genau diese Nähe ist für mich sehr wichtig, damit ein Krimi oder Thriller zu einer Lieblingsreihe wird. Von Chefinspektor Oliver Johnson hatte ich bis zum Schluss kein wirklich greifbares Bild vor Augen. Obwohl er durchaus seine Eigenarten hat, fehlte mir eine spannende Charaktereigenschaft die ihn zu einem interessanten Typ macht, der im Gedächtnis bleibt.

Der kurze, rasante Thriller hat mir trotzdem insgesamt gut gefallen und bekommt daher

4 Sterne

Buchdetails:
Autor: Drea Summer
Herausgeber:Empire Verlag
Seitenzahl: 276 Seiten
Preis: 11,99€

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Kinderbücher Sachbücher

Die kleine Meise und ihre Freunde

{Rezension}Lieben eure Kinder auch das Gezwitscher der Vögel? Beobachtet ihr gerne, welcher kleine Zaungast zu Besuch kommt? Bestimmt gibt es viele Fragen, welcher Vogel da gerade singt oder in den Ästen hin und her hüpft. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Dabei sind die heimischen Vögel so ein wunderbares Thema um den Kindern die Natur näher zu bringen.

Seit Jahren besuchen uns die Meisen und brüten ihre Eier im Frühjahr in ihrem Stammhäuschen auf unserem Balkon aus. Eine wunderbare Sache, es macht uns jedes Jahr viel Freude, die kleinen frechen Vögel bei ihrem Treiben zu beobachten.

Irgendwann habe ich dieses schöne Buch entdeckt und sofort war klar, dass es bei uns einziehen muss. Es werden die bekanntesten Vogelarten (Sing,-Wasser,-Greif,-und Rabenvögel) vorgestellt. Das Buch macht richtig Lust darauf, sich mit den einzelnen Vogelarten zu beschäftigen und zusammen nach draußen in die Natur zu gehen.

Dabei sind die Informationen kindgerecht in eine kleine Geschichte eingebunden. Man begleitet Leon und seine Familie und erfährt dabei ganz viel über die Vögel im Garten und ihre Gewohnheiten. Zusätzlich gibt es am Seitenrand immer die wichtigsten sachkundlichen Infos auf einen Blick.

Zu jeder Vogelgeschichte gibt es eine kleine Rubrik mit passenden Fragen, diese werden den Kindern durch entsprechende Bilder beantwortet.

Am Ende des Buches werden noch allgemeine Fragen besprochen, beispielsweise Unterschiede zwischen Nesthockern und Nestflüchtern. Unter der Rubrik: „Meine kleine Vogelwelt“ werden dann nochmal alle in dem Buch vorkommenden Vögel mit Bild und Name gezeigt.

Auch die Illustrationen sind wunderschön, uns gefällt die realitätsnahe, farbenfrohe Darstellung richtig gut.

Besonders toll ist es, dass diesem Buch eine schöne CD beigefügt ist. Hierauf befindet sich nicht nur die Geschichte, unterteilt  in 14 Kapitel sondern  zusätzlich auch 25 Tracks mit den passenden Vogelstimmen.

Es ist ein wirklich tolles Buch für zu Hause. Vielleicht gerade jetzt, zu dieser schwierigen Zeit im Lockdown, bietet es eine schöne Beschäftigung.

Aber es eignet sich bestimmt auch sehr gut für ein Projekt im Kindergarten oder den Sachkunde Unterricht in der Grundschule.

Besonderheit:

Es gibt hiervon eine ganze Sachbuch – Reihe über verschiedenste Tiere.

Wir lieben solche Sachbücher, daher bekommt das Buch von uns

5 Sterne

Buchdetails:
Autor: F. Reichenstetter
Illustrationen:H.G.Döring
Verlag: Arena
Lesealter: ab 4 Jahre
Seitenzahl: 32 Seiten
Preis: 13,99

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Bilderbücher Kinderbücher Vorlesebücher

Max, Opa und das Vogelei

{Rezension}Dieses bezaubernde Vorlesebuch haben wir vor einigen Jahren geschenkt bekommen. Es handelt von Max, einem kleinen Mäusekind und seinem Großvater. Die beiden leben idyllisch in einer einer alten Kuckucksuhr. Eines Tages finden sie bei ihrem Frühjahrsspaziergang im Wald  ein Vogelei, das ein Kuckuck aus einem fremden Nest gestoßen hat, um Platz für sein eigenes Ei zu schaffen. Sie beschließen, das Ei mit nach Hause zu nehmen. Dort möchten sie es ausbrüten und lassen sich so einiges einfallen, damit es dem Ei an nichts fehlt. Natürlich wird ihre Mühe belohnt und nach einiger Zeit des Wartens und Bangens schlüpft eine kleine Meise aus dem Ei.

Der kleine Vogel bekommt den Namen Moritz und wird der beste Freund von Mäusekind Max. Gemeinsam verbringen sie eine aufregende Zeit, spielen zusammen und  teilen sich sogar das Bett. Doch schon bald wird der kleine Moritz flügge und lernt eines Tages eine nette Vogeldame kennen, mit der er viel Zeit verbringt. Das gefällt Max gar nicht und er ist traurig, dass er seinen Freund nun nicht mehr für sich alleine hat. Und dann ist da natürlich noch die große Angst, dass Moritz dem Wunsch nach Freiheit nicht wiederstehen kann und davonfliegt.

Meine Meinung:

Dies ist ein wirklich schönes Kinderbuch,  denn es  geht es um so viele wichtige Dinge: Die Freundschaft, die Liebe zur Natur, wie wichtig Freiraum ist und loslassen können. Die Kinder lernen, dass es nicht nur um die eigenen Wünsche geht, sondern man auch immer auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht nehmen muss. Und wer wirklich liebt, muss den eigenen Egoismus manchmal hinten anstellen.  Dieser Thematik widmet sich der Autor Matthias Weinert auf sehr einfühlsame Weise. Der Text ist relativ knapp gehalten, so dass auch jüngere Kinder der Geschichte gut folgen können.


Die zahlreichen bunten Illustrationen sind wunderbar eingebunden und sehr detailreich. Hier lässt sich jede Menge entdecken: Naturbeobachtungen, den Wechsel der Jahreszeiten, die Gefühle und Stimmungen.

Wie die Geschichte von Opa, Max und ihrem kleinen Freund, der Meise weitergeht, findet ihr am besten selbst heraus. Ich sage nur soviel, das Ende ist genauso schön wie der Rest des Buches.

Diesem besondere Buch geben wir

5 Sterne

Buchdetails:
Autor: Matthias Weinert
Verlag: Lappan
Seitenzahl: 72 Seiten
Lesealter: 5-7 Jahre

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Kinderbücher

Elmedin und der Zaubertukan

{Rezension}

Eine Krankenhausgeschichte ist nicht gerade alltäglicher Lesestoff und so war ich wirklich neugierig auf dieses Buch. Ich hatte keine besonderen Erwartungen, außer dass es um Mut machen und Angst nehmen gehen sollte. Ansonsten, so dachte ich, wird es nicht allzu viel geben, was man in eine Krankenhausgeschichte für Kinder so reinpacken kann. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst im Krankenhaus arbeite und vieles als Alltag und Routine sehe. Doch da habe ich die Rechnung ohne Elmedin gemacht.

Inhalt

Der quirlige, knallorangene Spitalsgeist hat mich in seine Welt mitgenommen und somit auch in die Welt der Kinder, die im Krankenhaus liegen und sich dort mit ihren Ängsten oft alleine fühlen. Da ist zum Beispiel die kleine Lena, die mit Bauchschmerzen ins Krankenhaus musste. Sie weiß nicht was sie erwartet, hat Angst vor einer Operation und vermisst ihre Mama. Aber auch Florian, Tom und andere Kinder können Hilfe gebrauchen. Elmedin hat viel zu tun, er schafft die anstrengende Arbeit kaum noch alleine und sucht dringend einen Assistenten, der ihn dabei unterstützen kann.

Zur gleichen Zeit wird Rico, ein kleiner Tukan, aus dem Nebelwald in Costa Rica entführt und an einen Zoo verkauft. Auch er hat Angst und fühlt sich einsam. Aber er schafft es aus dem Zoo auszubrechen und verirrt sich ins Kinderspital.

Dort lernt er Elmedin und die Maschinenmaus Mia kennen. Gemeinsam sind sie ein unschlagbares Team und  sie sorgen für viel Trubel und Spaß. Sie bringen Zuversicht und Freude in die Kinderherzen. Dabei vergessen sie auch die Probleme der Ärzte bei ihrer anstrengenden Arbeit nicht. Auch sie brauchen Hilfe und es wird klar, dass sie gerne mehr Zeit hätten, ihren kleinen Patienten zuzuhören.

Meine Meinung

Bereits auf den ersten Seiten hat mich Bernadette Németh überrascht, denn die Geschichte beginnt im Regenwald. Sie beschreibt wunderschön dieses besondere Fleckchen Erde mit seinen unzähligen Pflanzen, Tieren und dem Echo der Vögel. Die Kinder können dabei vieles entdecken und Neues lernen. Man erfährt, warum der Wald an dieser Stelle auch Nebelwald heißt, dass die Karpaten in Europa liegen und kann sich wunderbar in fremde Welten träumen. Rico, der kleine Tukan mit dem wunderschönen bunten Schnabel und dem gelben Latz  ist ein Freund, mit dem man mitfühlt. Das macht diese Geschichte von Anfang an spannend und man möchte immer weiterlesen.

Auch die kindgerechten Beschreibungen über die Routinen und Untersuchungen in einem Krankenhaus haben dieses Buch für mich zu einem wirklich gelungenen Kinderbuchschatz gemacht. Die Autorin beschreibt so  wunderbar bildlich, warum es wichtig ist Blut abzunehmen und dass man daraus ganz viel lesen kann. „Diese Geschichten bestehen aber nicht aus Buchstaben, sondern aus ganz kleinen Teilen, die Zellen heißen.“ Und auch die  Beschreibung der dünnen Nadel , die doch eigentlich eine kleine verzauberte Biene ist, ist so allerliebst.

Ich bin mir sicher, dass diese Geschichte den Kindern, die ins Krankenhaus müssen etwas von ihrer Angst nimmt und kranken Kindern Zuversicht gibt. Es hat mir großen Spaß gemacht aus diesem Buch vorzulesen und auch Leseanfänger haben bestimmt ihre Freude daran. Die phantasievollen Illustrationen von Elisabeth Németh-Láng sind bewusst in schwarz-weiß  gehalten, denn die kleinen Leser sollen dazu ermutigt werden, ihrem Buch selbst Farbe einzuhauchen. So ist die Zeit im Krankenhaus nicht ganz so langweilig und man hat ein individuelles Buch. Das finde ich persönlich richtig schön.

Die Autorin Bernadette Németh hat eine zauberhafte Krankenhausgeschichte geschrieben, bei der es keineswegs an Humor und Spannung mangelt. Die 22 Kapitel haben eine angenehme Leselänge und bauen aufeinander auf. Gegen Ende des Buches kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen, das macht die Geschichte rund und gibt ihr ein so schönes Ende. Obwohl meine Tochter zum Glück nicht im Krankenhaus liegen muss, fragte sie jeden Tag, ob ich ihr noch ein Kapitel aus dem schönen Buch vorlese. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich dieses Buch nicht ausschließlich auf den Krankenhausalltag bezieht, sondern dieser in eine spannende Geschichte über fabelhafte Wesen und ihre Freundschaft integriert wurde.  Außerdem vermittelt es eine wunderschöne Botschaft: Auch Kleine können Großen helfen und jeder sollte das tun, was er am besten kann.  Und ich muss wirklich sagen , das Schreiben gehört ganz sicher zu den Dingen, die Bernadette Németh am besten kann. Das Buch hat uns wirklich berührt und wir sind etwas traurig, dass es nun schon zu Ende ist.

Bernadette Németh lebt in Wien und ist auch Ärztin. Mit diesem Kinderbuch hat sie ein wundervolles Mutmachbuch geschaffen. Ich würde mir wünschen, dass alle Kinder die im Krankenhaus liegen müssen, Elmedin und Rico zum Freund haben. Aber das Buch ist definitiv für alle Kinder empfehlenswert.

Vielen Dank an die Autorin für dieses besondere Rezensionsexemplar.

Wir geben diesem Buch von Herzen

5 Sterne

Buchdetails:
Autorin: Bernadette Németh
Illustrationen:
Elisabeth Németh-Láng
Herausgeber: RGV
Seitenzahl: 160 Seiten
Preis: 14,60€
Lesealter: vorlesen ab 3 Jahre, zum Selberlesen ab 8 Jahre

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Kategorien
Erstleser Kinderbücher

Allerbeste Geschichten von Kindern für Kinder

{Rezensionsexemplar}Dieses Büchlein entspringt einem Schreibwettbewerb, bei dem Kinder zwischen sechs und 16 Jahren ihr Talent und ihre Phantasie unter Beweis stellen konnten. Die 10 schönsten Geschichten hat der Kids-Book Verlag in diesem Büchlein herausgebracht.

Ich finde es so toll, dass kleine Nachwuchsautoren mit der Aussicht auf eine Veröffentlichung ihrer Geschichte zum Schreiben animiert werden. Wie man in diesem Büchlein sieht, haben Kinder eine wunderbare Phantasie und viel zu erzählen. Dabei bleibt auch der Lernfaktor nicht auf der Strecke. Bei den Geschichten stehen Freundschaften und Zusammenhalt im Mittelpunkt, aber auch Mut und Umweltschutz. Die Kinder haben geschrieben was sie bewegt und was ihnen wichtig ist und dies wunderbar in kleine Geschichten verpackt. Dabei geht es zum Beispiel um einen kleinen Hammerhai, der sich in einem Netz verfangen hat, Geräusche in der Nacht oder ein Fuchsmädchen, das nicht gut lesen kann und deshalb von seinen Mitschülern gehänselt wird.

Die Kinder haben für Kinder geschrieben, dementsprechend ist die Sprache einfach gehalten und die einzelnen Geschichten kurz gefasst. Daher ist das Büchlein sehr gut zum Vorlesen oder auch zum Selberlesen geeignet.
Aus jeder Geschichte kann man etwas lernen, über Freundschaft, Umwelt, Mut und vor allem, andere so zu akzeptieren wie sie sind. Schöne, bunte Illustrationen peppen  die jeweilige Geschichte auf, so können sich insbesondere die kleineren Kinder gut in die Geschichten hineinversetzen.

Es wäre schön, wenn es öfter solche Schreibwettbewerbe gäbe. Bestimmt würden viele Kinder noch lieber Geschichten schreiben, wenn sie wüssten, dass sich andere dafür interessieren und sie gerne lesen. Ein kleines Buch über ihre Träume ist eine schöne Anerkennung und alleine deshalb schon Grund genug es zu kaufen.

Das Buch ist zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren oder für Leseanfänger zum selber lesen geeignet.

Vielen Dank an den Kids-Book Verlag für das Rezensionsexemplar.

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Buchdetails:
Herausgeber: kids-book {edition KB}
Lesealter: ab 4 Jahre
Seitenzahl: 41 Seiten
Preis: 11€