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Elternratgeber für Große

Echte Nähe zum Kind

Wie Eltern zu ihren eigenen Gefühlen finden und so ein harmonisches Familienleben ermöglichen
– Von der Gründerin der Kinderflüsterei –

{Rezension}/Werbung

Ich folge Alexandra Köhler und ihrer Kinderflüsterei schon sehr lange auf Facebook. Ihre Arbeit und ihre respektvolle und achtsame Sichtweise zum Umgang mit Kindern haben mich sofort beeindruckt. Solche tiefgründigen Texte, die ohne Rücksicht die Erwachsenen in die Pflicht nehmen, sind mir in dieser Klarheit bisher nicht begegnet. Daher war ich über das Erscheinen eines Buches von ihr sehr glücklich und ebenso gespannt. Es war für mich ein Muss, dieses Buch zu lesen. Wie erwartet ging das nicht einfach nebenher. Man braucht Zeit, Ruhe und Muße, man muss die einzelnen Texte auf sich wirken lassen , nachspüren und mitarbeiten.

Ich habe es in den letzten Wochen gelesen, damit gearbeitet noch nicht. Dazu brauche ich einen zweiten Anlauf, denn es wird Zeit in Anspruch nehmen und meine Rezension sollte nicht noch länger auf sich warten lassen.

Was ich aber sagen kann, das Buch ist genau so wunderbar und echt, wie ich es erwartet habe. Es unterstützt im täglichen Miteinander, hilft dabei übernommene Muster aufzuspüren und aufzulösen. Wer sich und sein Handeln besser verstehen will, findet sehr gute Ansätze und mit eigenem Einsatz auch Antworten.

Dabei wird man immer wieder erinnert, dass nicht die Kinder die Verantwortung für eine gelungene und friedvolle Beziehung tragen. Es ist Aufgabe der Erwachsenen hierfür eine Basis zu legen und dem Kind zu ermöglichen sein zu dürfen, so dass es sich ohne Bedingungen geliebt und anerkannt fühlt.

Andererseits ist auch jedes Kind eine eigenständige Persönlichkeit , die Angebote nutzen kann, aber nicht muss. Es ist die Verantwortung der Eltern, ihm Dinge zu ermöglichen und anzubieten, aber sie endet dort wo das Kind für sich selbst entscheidet. Da bleibt nur eine große Portion Vertrauen und die Erkenntnis, dass es die eigene Angst und die eigenen Grenzen sind, die bei uns Eltern zu Unbehagen führen.

Die Autorin lässt uns hinter unsere Fassade blicken und den Grund erkennen, warum wir in manchen Situationen so ungehalten sind oder so ganz anders reagieren, als wir es eigentlich wollen.

Zitat aus „Echte Nähe zum Kind“

Alexandra Köhler beschreibt Ursachen und Zusammenhänge sehr schön und verständlich, sie verhilft dem Leser ohne Schuldzuweisungen zu einem besseren Verständnis und macht sehr deutlich klar,
dass Kinder sich nicht gegen ihre Eltern stellen wollen, sondern immer etwas für sich tun , um ihre eigenen Grenzen zu wahren. Hieraus können wir Erwachsene sehr viel lernen. Denn es ist nicht nötig, das Kind zu begrenzen, wenn man nur seine eigenen Grenzen wahrt. Besonders wichtig und auch eindrucksvoll waren für mich die Kapitel über „Die Gefühle deines Kindes“ und „Trigger und emotionale Blockaden.“

Beispielseite

Die Texte sind sehr tiefgreifend und setzen voraus, dass man sich selbst reflektiert und an sich arbeitet. In Fallbeispielen aus der Praxis wird der theoretische Teil immer wieder aufgelockert.

Ein herausvorderndes und gutes Buch, das wichtige Botschaften überbringt.

Ich wünsche mir, dass viele LeserInnen nach dieser Lektüre ihre Kinder immer wieder spüren lassen genug zu sein. Richtig und geliebt, genau so wie sie sind. Ohne Bedingungen.

Verlagsbeschreibung

Von diesen Erleichterungen profitierst du als Elternteil oder Begleiter von Kindern:
– ein Ende der Ohnmacht und Hilflosigkeit in Situationen, in denen du nicht weißt, was du tun sollst
– eine neue und authentische Haltung, die dir und deinem Kind entspricht
– wieder Zugang in deine Intuition, die immer weiß, was für dich und euch gut ist und was nicht
-Beziehungen in Nähe, Verbundenheit und Freiheit zu deinem Kind, deinem Partner und dir selbst
-Vertrauen in dich, dein Kind und seinen Lebensweg

Über die Autorin
Alexandra Köhler ist systemischer und TÜV-zertifizierter Kinder- und Jugendcoach sowie Dozentin für muttersprachliches Lernen. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Saarbrücken und betreibt von dort aus die von ihr gegründete und in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätige Kinderflüsterei Familiencoaching GmbH. In ihren Seminaren bildet sie zum systemischen Familiencoach der Kinderflüsterei aus. Zum Team, das in Familien und Schulsystemen Coachings durchführt, gehören Lehrer, Psychologen und Kinderärzte.

Herzlichen Dank an den Verlag für das wertvolle Rezensionsexemplar.

Zur Homepage der Autorin : https://kinderfluesterei.de/

Buchdetails:
Autorin: Alexandra Köhler
Herausgeber: Kösel-Verlag
Seitenzahl: 208 Seiten
Preis: 16,00


Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

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Allgemein für Große Krimis Thriller

Schreib oder stirb

Wir wollten etwas schreiben, was es so noch nie gab.: Eine Geschichte, über die man auf der einen Seite herzhaft lachen kann – und beim Umblättern bleibt einem genau dieses Lachen vor Spannung im Halse stecken.“

Sebastian Fitzek

{Rezension} Anzeige

KLAPPENTEXT
Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Klinik, behauptet, die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will der Patient nur mit einem einzigen Menschen reden – dem Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Dolla soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller über das Schicksal der kleinen Pia! Gelingt das, so wird Dolla zu einem Helden, der das Mädchen vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten zerstören …

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Pünktlich zum Osterwochenende erreichte mich dieses tolle Rezensionsexemplar von Droemer. Im Vorfeld hatte ich schon einiges über den neuesten Fitzek-Thrill gelesen und mir war bewusst, dass dieses Buch stark polarisiert. Seinen Co-Autor Micky Beisenherz mag ich allerdings sehr gerne und somit war ich auf diese außergewöhnliche Kombi gespannt.

Zudem handelt es sich mit „Schreib oder Stirb“  nicht um den ersten Ausflug Fitzeks in ein „neues“ Genre.  Auch sein Buch „Der erste letzte Tag“ war anders und außergewöhnlich, aber dennoch ein Buch, das mir gefallen hat.

Und so war es auch hier. Den mit 336 Seiten ziemlich dicken Wälzer hatte ich tatsächlich innerhalb von drei Tagen gelesen, bei mir eine Seltenheit.
Der Plot ist wie ich finde ein typischer Fitzek, es gibt immer wieder unerwartete Wendungen und  somit war ich auf jeden Fall immer gewillt weiter zu lesen.
Der Humor kam ebenfalls nicht zu kurz. Ich würde eher sagen, dass es ab und zu ein bisschen zu viel des Guten war. Ich musste oft schmunzeln, das eine oder andere Mal auch lachen. Aber so manches Mal habe ich mich wirklich gefragt, aus welcher ollen Witzekiste Beisenherz die abgegriffenen, platten Zweideutigkeiten gekramt hat. Dennoch lockern seine Sprachspiele und Vergleiche die Story auf und haben mich gut unterhalten.
Im Gegenzug hatte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Spannung gewünscht und die Passagen als etwas langatmig empfunden.  Ich hatte allerdings diesbezüglich auch nicht die größten Erwartungen. Ich finde bei einer Mischung aus Thriller und Humor kann man keine schlaflosen Nächte erwarten und im Vorfeld sollte klar sein, dass man nicht zitternd auf dem Sofa sitzen wird, um sich anschließend nicht mehr raus zu trauen.

Ich wollte auf jeden Fall wissen, welche Auflösung diese abgedrehte Story bietet und hier wurde ich nicht enttäuscht. Das Ende passt und rundet die Geschichte prima ab.

Auch wenn  „Schreib oder Stirb“ meiner Meinung nach nicht zu  Fitzeks besten Büchern gehört,  habe ich mich amüsiert und hatte entspannte Lesestunden.

Es handelt sich um ein Genre, das man so vielleicht noch nicht kennt. Es ist anders. Kein echter Thriller.

Wer sich mit seinem letzten Werk “ Der erste letzte Tag“ nicht anfreunden könnte, wird sicher auch mit diesem Buch nicht warm werden.
Wer sich allerdings auf etwas anderes, etwas Schräges einlassen will, wird sicher gut unterhalten.

Für mich persönlich ein Buch so irgendwo in der Mitte. Nicht schlecht. Aber auch nicht mit „Wow“-Effekt.

Einfach selber Lesen.
Wie immer Geschmackssache.

Autoren: Sebastian Fitzek, Micky Beisenherz
Herausgeber: Droemer HC
Seitenzahl: 336 Seiten
Preis: 19,99 € gebundenes Buch

Herzlichen Dank an den Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

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Comic Mobbing

Nicht genug

Band 1

{unbez. Werbung- Rezension}

Nicht genug sein. Falsch sein.  Nicht dazu gehören. Leider ein großes Thema auch schon bei Kindern. Im Comic „Nicht genug“ von Maria Scrivan geht es um genau diese Gefühle. 

Die Hauptfigur ist Natalie, die gerade mit ihrer besten Freundin Lily auf die weiterführende Schule gewechselt ist.  

Doch die will plötzlich nichts mehr von ihr wissen und hängt nur noch mit einem besonders coolen und sportlichen Mädchen ab. Als sei das nicht schon schlimm genug, verhält sie sich ihr gegenüber auch sehr abwertend und ignorant. Lily ist einsam und zweifelt an sich selbst, fühlt sich als Looserin und würde Lily so gerne zurück gewinnen. Doch warum eigentlich? Warum nicht man selbst sein? Warum mit jemandem befreundet sein wollen, der fies zu einem ist?

Natalie brauch eine Weile bis sie bemerkt, dass sie inzwischen viel bessere Freundinnen gefunden hat, die sie so lieben wie sie ist. Und mit deren Unterstützung lernt sie auch so einiges über sich selbst, ihr Talent,- das Comic zeichnen und das, was wirklich wichtig ist: Echte Freunde. 

Für mich ein wunderbares Comic-Buch, das ich unbedingt lesen wollte. Denn das Thema ist gerade hoch aktuell und ein ordentlicher Push an Selbstbewusstsein kann nie schaden. Auch an meine eigene Kindheit fühlte ich mich das eine oder andere Mal zurückerinnert.

Und zugegeben…Mut 8 oder 10 oder 12 gibt es so vieles was einen an sich zweifeln lässt, traurig macht und was man sich nicht erklären kann. Da nützt auch der gute Ratschlag der Eltern nichts oder der schlaue Spruch “ ist doch nicht so schlimm“. 

Ein tolles Buch, das Mut macht und die wichtigen Dinge sichtbar macht. 

Mit *Nicht genug* reiht sich dieser Comic in ein neues Genre des Loewe Verlags (Loewe Graphix ) ein.

Es sind 5 Comic-Bücher erschienenen, die Probleme von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Ich finde dieses Format richtig Klasse, es spricht die Kinder und Jugendlichen besonders an, ist leicht zu lesen und die tollen Zeichnungen machen einfach Spaß.

Ausgezeichnet mit dem
Lesekompass  2022♥️

Uns hat es richtig gut gefallen!

Gefunden und entliehen in unserer schönen Stadtbibliothek♥️

Buchdetails:
Autorin/Illustrationen:
durchgehend farbig illustriert von Maria Scrivan
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Harriet Fricke
Herausgeber: Loewe Verlag
Seitenzahl: 240 Seiten
Lesealter: ab 8 Jahren
Preis:15,00€
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Allgemein Kunst mit Kindern Lernen Mathe

Mathe verstehen mit Kunst

{Werbung/Rezension}

(Vorsicht Spoiler!)

Tolle Kunstwerke erschaffen und ganz nebenbei Mathe lernen? Diese Vorstellung klang verlockend.

Ich selbst bin ein absoluter Mathemuffel, aber ein großer Fan des Künstlerischen Gestaltens und so war ich absolut neugierig auf dieses Buch, das am  28.02.2022 im Bassermann Verlag erschienen ist.

Das soll allerdings nicht heißen, dass ich mich die Lust auf mathematische Herausforderungen gepackt hat. Meine Erwartungshaltung an das Buch war eine andere. Ich wollte einige Ideen finden, um meiner 8jährigen Tochter mit Kreativität und Spaß mathematische Zusammenhänge näher zu bringen.

Die über 30 kreativen Mal- und Bastelprojekten dieses Buches soll dies für Zahlenmuffel ab 8 Jahren möglich sein.

Mathe und Kunst, ja- da gibt es Gemeinsamkeiten und Ansatzpunkte. Insbesondere in der Geometrie vereinen sich Formen, Muster und Linien zu Kunstwerken. Auch beim Basteln findet man Zahlen und Formen wieder. Im Buch gibt es Anleitungen für ein Mosaikbild im Stile von Paul Klee, Spritzmuster-Gemälde,  Kirigami-Papierkunst, indianisch anmutende Zahnstocherbilder oder symmetrische Kunst aus großen Büroklammern.

Es wird jeweils erklärt, wie man diese Kunstwerke schafft und auch in wenigen Worten, welche Mathematik sich dahinter verbirgt, also z.B. Geometrie, Dimension, Zahlen erkennen, Symmetrie. 

Was aber mache ich letztendlich damit? Man hat Mandalas gemalt, eine Fensterose gebastelt, Holzwürfel mit Mustern bemalt und wer besonders fleißig war, der  hat geometrische Kekse gebacken. Das alles ist schön und gut, aber verhilft all das einem Mathemuffel zu mehr Verständnis und bestenfalls zu mehr Spaß und Freude am Fach?

Es macht Spaß kreativ zu sein, ich sehe auch die Verbindung zur Mathematik im Alltag. Sei es beim Backen oder indem man die Waffeln als Fläche sieht und gerecht aufteilt. Dennoch sind einige der vorgestellten Projekte Recht aufwendig. Die könnte ich mir dann eher als Gemeinschaftsprojekt vorstellen, so dass mehrere Kinder sich 2-3 Stunden mit einem Thema befassen, zB. das buddhistische Sandpendel.

Das Buch wird ab 8 Jahren empfohlen. Okay , das Kind kann angelehnt an Jasper John  bunte Zahlen auf ein Blatt Papier kleben und hinter Farbe verstecken. Aber der Sinn dahinter, nämlich Zahlen erkennen und zahlen lernen ist in diesem Alter wohl kaum nötig. Weiteres Beispiel: Das Einmaleins würfeln und die Ergebnisse auf ein Matheblatt aufzeichnen. Ich dachte super, meine Tochter ist 8 Jahre alt und gerade in der zweiten Klasse. Sie lernt aktuell das Einmaleins. Ganz ehrlich, nach zehn Minuten würfeln und zeichnen würde es langatmig. Zum einen ist der Zahlenraum mit zwei Würfeln begrenzt und die Zahlen wiederholen sich ständig, zum anderen ist es zu leicht und nach kurzer Zeit langweilig. Man könnte natürlich mehrere Würfel nehmen, aber dann macht das Kästchen ausmalen keinen Sinn mehr. 

Das vedische Quadrat, eine schöne Möglichkeit. Aber…. da müsste ich mich jetzt erst Mal selbst ewig lange hinsetzen um zu verstehen, wie man damit rechnet, damit mein Kind einen Nutzen davon hat. Der Nutzen ist dann aber spätestens im Matheunterricht zunichte, weil der Rechenweg auf einer Regelschule nun Mal ein bestimmter sein muss. Finde ich verwirrend und ohne Hilfestellung auch schwierig.

Man lernt Formen kennen, man lernt sie zu benennen, man lernt Formen zu zeichnen. Das alles ist Mathematik bzw Geometrie. Großer Pluspunkt bei den Polygonen: Hier gibt es die Anleitung wie man sie konstruiert und berechnet.

Dass die Autorin ehemalige Lehrerin ist die sich dem Unterricht zu Hause verschrieben hat, überrascht mich nach dem Lesen nicht mehr.  Es ist ein anderer Ansatz als in der Regelschule. Sicher ist manches nutzbar, aber vieles ist in meinen Augen  für ein „normales“ Schulkind nicht hilfreich. Klar, es ist eine schöne Beschäftigung mit mehr oder weniger großem Zeitaufwand, aber es bietet in meinen Augen nicht den großen Mehrwert für den Mathematik-Unterricht. Salopp gesagt, es mag Spaß machen, ich sehe, dass Mathe kreativ sein kann, aber in der Schule gibt es trotzdem Tränen.

Vorstellen kann ich es mir viele Anregungen aus dem Buch für einen Kreativworkshop, Projekte,- u.a.  in der Waldorfpädagogik oder als Geometrieprojekt in der Schule. Oder einfach als Anregung für Kinder, die gerne zeichnen.
Es ist schön aufbereitet, der Preis von 9,99 super, es gibt schöne Kunstprojekte. Das ist soweit okay.  Auf jeden Fall verhelfen die Projekte beim geometrischen Verständnis und beim räumlichen Vorstellungsvermögen. Das Glossar, in dem die wichtigsten mathematischen Begriffe erklärt werden gefällt mir sehr gut und auch, dass am Ende Kopiervorlagen zur Verfügung stehen.

Alles in allem muss ich aber leider sagen, dass ich mich mit diesem Buch im Hinblick auf Mathematik nicht so anfreunden kann, wie ich es mir gewünscht hätte. Meine Vorfreude war bei dem einen oder anderen Projekt schnell getrübt. Jedenfalls im Hinblick auf die Erwartungen die ich hatte. Ich könnte jetzt auch mit einem Kind die goldenen Perlen aus der Montessori Pädagogik basteln und dann haben wir was gebastelt. Aber wie geht es weiter, wie arbeite ich damit? Die Perlen selbst würden ja nicht viel bringen. Und so wirkt manches aus diesem Buch auf mich. Deshalb hat es mich nicht so begeistert, wie ich gehofft hatte. 

Herzlichen Dank an den Bassermann Verlag und das Bloggerportal für das Besprechungsexemplar.

Buchdetails:
Autorin: Karyn Tripp
Verlag: Bassermann
Seitenzahl: 112 Seiten
Preis: 9,99 €
Lesealter: 8-12 Jahre
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Kinderbücher Von Menschen und Tieren Vorlesebücher

Fliegende Ratten

{Werbung/Rezension}

Wir lieben Bücher in denen Tiere die Hauptrolle spielen. In „Fliegende Ratten“ gibt es jede Menge davon und jedem einzelnen begegnet die neunjährige Protagonistin Arifa mit wahnsinnig viel Empathie und Wertschätzung.

In der Welt der Grundschülerin ist jedes Tier gleich wertvoll und sie ist schockiert darüber, dass viele Menschen die Tiere und die Natur nicht schätzen, abwertend über Tiere sprechen und sie sogar als Schädlinge sehen.

„Das mit den Schädlingen ist einfach nur eine Frage des Blickwinkels“, sagte ihre Oma. „Wenn jemand etwas anbaut, was ein bestimmtes Tier gerne isst, ist es für ihn ein Schädling, obwohl es für alle anderen ein ganz normales Tier ist.  Kein Tier lebt, um Schäden anzurichten.“

Fliegende Ratten, Mario Gastal

Um so schwieriger ist es für Arifa zu verstehen, dass es Tiere gibt, die wegen uns Menschen unter Naturschutz gestellt werden mussten. Ihr Ziel ist es, den Menschen die Schönheit der Natur und die Einzigartigkeit der Tiere näher zu bringen. Anfangen muss sie damit leider bei ihrem Vater, der eine Abneigung gegen einige Tiere hat und sie als lästig empfindet. Keine leichte Aufgabe, denn er ist zudem noch beruflich sehr eingespannt und hat so gar keine Zeit und Lust, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Bei einem Schulausflug in den Zoo die Erfahrung, dass ihre Mitschüler Tiere rein nach dem Aussehen beurteilen und diese nur interessant finden, wenn sie schön und süß sind. Ist es nicht unter uns Menschen ähnlich, dass wir den anderen vorschnell nach Äußerlichkeiten beurteilen?

Die Gedanken und Dialoge zwischen Arifa und den Erwachsenen oder ihrer Mitschüler treffen auf jeden Fall ins Herz und man wird zwangsläufig dazu angeregt seine eigenen Sichtweisen und Vorurteile in Frage zu stellen. Wie schnell vergisst man im Alltag doch selbst, dass jedes Tier in diesem Kosmos eine wichtige Aufgabe erfüllt. Sei es die kleine Spinne, die Hornisse, der Maulwurf oder eine Ratte oder Taube.
Was macht den Unterschied aus, ob wir ein Tier mögen oder nicht. Hat die Taube nicht die gleichen Flügel, den gleichen Schnabel, die gleichen zarten Beinchen wie eine Amsel? Sind sich beide nicht sehr ähnlich?

„Es ist nicht so, dass Spinnen besonders nützliche Tiere sind“, meinte ihre Oma und erläuterte, „vielmehr ist es so, dass alle Tiere nützliche Tiere sind. Alle auf ihre eigene Weise.“ Arifa gefiel diese Sichtweise.

Fliegende Ratten, Mario Gastal

Arifa jedenfalls hinterfragt alles ganz genau und gibt sich nicht zufrieden, ohne einer Sache ganz genau auf den Grund gegangen zu sein. So wird der Leser an viele Themen herangeführt die sich mit Natur- und Tierschutz beschäftigen und erhält zudem einige Tipps, die sich im Alltag umsetzen lassen. Das alles hat der Autor wunderbar in eine fantasievolle Geschichte verpackt, ohne dabei belehrend zu werden. Das verträumte Mädchen ist absolut sympathisch und ganz sicher werden sich viele kleine LeserInnen mit ihr identifizieren können.

Der bildhafte und flüssige Schreibstil von Mario Gastal hat uns sehr gefallen. Man findet schnell in die Geschichte und möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Auch erwachsene Mitleser werden auf dieser Reise noch einiges lernen und man wird regelrecht durch die einzelnen Kapitel getragen.

Die Botschaft dieses Buches? Es gibt nicht nur eine. So viele kleine Details lassen sich entdecken und vermitteln wichtige Werte, Respekt und Achtung vor Menschen und Tieren. Mich hat es beeindruckt, wie wunderbar es dem Autor Mario Gastal gelungen ist, eine Vielzahl wichtiger Themen in dieses kleine Büchlein zu packen.



Ein wunderbares Buch zum Vorlesen oder Verschenken, das Große und Kleine zum Nachdenken anregt.

Empfohlen für Kinder ab sechs Jahren, zum selber Lesen ab ca 8 Jahren.

Herzlichen Dank an den Autor für dieses besondere Rezensionsexemplar.

Buchdetails:

  • Autor: Mario Gastal
  • Herausgeber:‎Independently published (13. August 2021)
  • Taschenbuch, 172 Seiten
  • Preis: 7,99€
  • Lesealter:.ab 8 Jahre, zum Vorlesen ab 6 Jahre
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Allgemein Bilderbücher Kinderbücher Vorlesebücher

Ach, hätte ich bloß einen Kakapo

{Werbung/Rezension}

Oh ja, wie gerne hätte ich einen Kakapo! Was? Wie? Wer? Ich gebe zu, ich wusste erst mal nicht so genau worum es geht, als ich den Titel von Elena Prochnow’s neuem Kinderbuch las, das gerade ganz aktuell erschienen ist. Aber jetzt bin ich um einiges schlauer und ich weiß, dass dies ist ein ganz besonderes Tier ist.  Auch der Protagonist, ein kleiner Junge im Grundschulalter, war sich zuerst gar nicht so sicher, ob es den Kakapo wirklich gibt oder sich jemand dieses wunderbare Wesen nur ausgedacht hat. Bei allem was er im Radio über ihn erfahren hat, wäre dieser außergewöhnliche Papagei  nämlich das ideale Haustier für ihn. Denn er wünscht sich nichts sehnlicher, als einen tierischen Begleiter.

Leider ist seine Mama auf Tierhaare allergisch. Das macht es gar nicht leicht, seinem Traum näher zu kommen, denn Fische findet er zwar richtig schön, aber mit ihnen kann man nicht kuscheln.

In diesem Buch geht es um ein Thema, mit dem alle Eltern irgendwann konfrontiert werden. Der Wunsch nach einem Tier. Dies hat die Autorin wunderbar aufbereitet. Zum einen durch die knalligen und einprägsamen Illustrationen, die die Geschichte lebendig werden lassen, zum anderen mit viel Phantasie und einer Prise Humor. 

Der kleine Junge hat ganz kreative Vorstellungen davon, was er mit einem Kakapo alles erleben könnte.

Und genau dieses „könnte“ hat mich beeindruckt. Denn hier geht es nicht darum, sich auf Kosten von Tieren zu belustigen oder Tiere als Spielzeug anzusehen, die unbedacht angeschafft werden. Es geht nicht darum jedem Wunsch eines Kindes nachzugeben, wie ich es leider in anderen Büchern schon erlebt habe. Hier wird schnell klar, dass die Wünsche des Jungen Träume sind. Elena Prochnow erreicht dies, indem sie bestimmte Szenen zuspitzt, so dass der Humor dahinter für jeden erkennbar ist. 

Auch der kleine Junge sieht ein, dass ein Kakapo ein Tier mit besonderen Bedürfnissen ist und sogar zu den bedrohten Tieren gehört, die auf Hilfe angewiesen sind. 

Und dasbringt ihn auf eine wunderbare Idee, die ich vorab nicht verraten möchte.

Soviel sei gesagt, dieses Buch ist dem Kakapo gewidmet, stellvertretend für alle bedrohten Tierarten.

Uns hat das Buch sehr gefallen, ich finde es wunderbar, dass hier für die Themen – unerfüllter Haustierwunsch & bedrohte Tiere- sensibilisiert wird. Die Kinder bekommen am Ende des Buches auch praktische Ideen, sich für den Tierschutz zu engagieren. Damit hat die Autorin eine wunderbare Grundlage geschaffen, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Die großflächigen Illustrationen von Elena Prochnow gefallen mir auch in diesem Buch wieder außerordentlich gut. Mein Lieblingsbild ist ganz klar die Szene, in der alle Tiere einen Platz auf dem Bett gefunden haben.

„Aus bewussten Kindern werden bewusste Erwachsene, die die Zukunft eines Tages gestalten werden.“ 

Mit dieser wichtigen Botschaft, schließt das Buch ab und hält für alle kleinen KünstlerInnen auch noch einen QR bereit,  der auf die Webseite des Verlages leitet und Ausmalvorlagen bereit hält.

Wer Tiere liebt, dem wird dieses Buch sicher gefallen. Geeignet ist es für Kinder ab 5 Jahren.

Vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar.

Buchdetails:
Autorin und Illustratorin:
Elena Prochnow
Herausgeber: Edition Pastorplatz
Seitenzahl:
Lesealter: ab 5 Jahre
Preis: 15,00€

Autorenprofil
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Kinderbücher Kinderkrimis

Die Hauptstadtdetektive

Der zweite Fall: Die Jagd nach der geheimnisvollen Statue

{Werbung/Rezensionsexemplar}

Heute möchte ich euch endlich den zweiten Fall der Hauptstadtdetektive vorstellen, eine Buchreihe für alle Kinder, die Detektivgeschichten lieben.

Das erste Buch der Reihe hatte uns ja schon schon außerordentlich gut gefallen und so waren wir sehr gespannt, welchen kniffligen Fall Sarah, Tarik, Emil und Hund Paulchen diesmal lösen müssen. 

Der Einstieg war schnell gefunden, denn wir trafen gleich bekannte Charaktere. Neu hinzugekommen ist unter anderem Mary, die die Nichte von Mr. Thompson. Sie muss eine Statue aus Peru überführen, die im Museum Humboldt Forum ausgestellt werden soll.

Als die Hauptstadtdetektive Mary vom Berliner Flughafen abholen, taucht diese allerdings erst viel zu spät auf, denn ihr Koffer wurde gestohlen. Da liegt der Verdacht nahe, dass es der Dieb auf die Statue abgesehen hat. 

Emil wittert sofort einen neuen Fall für die Detektivbande und ehe er sich versieht, sind sie auch schon mittendrin. Und dieser Fall hat es in sich. Es passieren mysteriöse Dinge und bald scheint es so, als sei die Statue wirklich mit einem Fluch belegt. Ganz schön unheimlich und auch besonders knifflig.

Zum Glück haben die Hauptstadtdetektive wieder Hilfe von Oma Käthe, die sich als eine wirklich besondere und taffe Omi herauskristallisiert. Auch ein sympathisches Berliner Original, die flotte Jutta, erfrischt diese Geschichte mit ihrer liebenswürdigen Berliner Schnauze und hat für den einen oder anderen Lacher gesorgt. Von ihr hätten wir uns gerne noch etwas mehr gewünscht.

Illustrationen: Joanna Wilkans

Wie schon beim ersten Band lernt man auch wieder wichtige Sehenswürdigkeiten in Berlin kennen. Besonders fasziniert hat mich das House of One, das erst 2025 eröffnet werden soll, eine Art religionsübergreifendes Glaubenshaus, in dem eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche untergebracht sind.

Die Buchreihe richtet sich an Schulkinder und vermittelt – eingepackt in spannenden Detektivgeschichten- wichtige Themen unserer Zeit, zu denen Demokratie, Meinungsfreiheit, Diversität, Gemeinwohl und auch die Notwendigkeit von Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehören.

Es könnte leider gerade kein besserer Zeitpunkt sein, mit Kindern über Demokratie und Menschenrechte zu sprechen. 

In diesem Band steht die Religionsfreiheit im Vordergrund und die Protagonisten kommen darüber ins Gespräch, welchen Religionen sie angehören und warum man sich überhaupt darüber streitet. Da die Geschichten in Berlin spielen passt das sehr gut, denn in der Hauptstadt und über 250 Religionen zu Hause.

Ich finde diesen Band der Hauptstadtdetektive wieder sehr gelungen. Die Verlagsempfehlung liegt bei einem Lesealter ab 8 Jahren. Zum selber Lesen finde ich es für dieses Alter noch etwas zu komplex, aber zum gemeinsamen Lesen bzw Vorlesen passt das sicher gut.

Ich finde es toll, dass die Kinder in den Geschichten über unsere Grundrechte etwas lernen können. Besonders gefallen hat mir, dass auch auf Kinderrechte hingewiesen wird.

„Auch als Kind darfst du frei entscheiden, was du denkst oder glaubst. Das ist sogar im Artikel 14 der UN-Menschenrechtskonvention festgehalten, die in der ganzen Welt gilt: Alle Kinder haben ein Recht auf Gedanken,- Gewissens- und Religionsfreiheit. „

Nachhaltiges Papier mit Blauer Engel Zertifizierung, Ökodruckfarben und klimafreundlicher Druck in Deutschland sind weitere Pluspunkte, mit denen der Rossberg Verlag überzeugt.

Ein tolles Buch, das  mit Spannung, Sachwissen und Witz überzeugt. Sicher auch toll als Schullektüre, um mit den Kindern persönliche Werte, Demokratie und das Grundgesetz zu erörtern.

Herzlichen Dank für dieses schöne Rezensionsexemplar. 

Verlag: Rossberg Kids
Autoren: Vera Starker, Matthias Schneider
Illustratorin: Joanna Wilkans
Erscheinungstermin: 24.11.21
Seitenzahl: 120 Seiten
Lesealter: 8 Jahre und älter
Preis: 9,95€ (geb. Buch)
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für Große Ordnung schaffen

Minimalista

Hej ihr Lieben!

Heute möchte ich euch dieses wunderbare Buch von Shira  Gill vorstellen. Sie ist Lifestyle- und Organisationsexpertin und bietet dem Leser eine Schritt für Schritt Anleitung zum Ausmisten und Aufräumen und verhilft so zu mehr Klarheit und Ordnung.

Seit Marie Kondo in deutsche Bücherregale und Fernseher Einzug gewann, ist das Thema Minimalismus ja in aller Munde. Viele Menschen haben Gefallen daran gefunden, ihren Besitz zu reduzieren. Auch ich habe vor etwa zwei bis drei Jahren  damit begonnen und mittlerweile Dank Kondo zwei  Aufräumfeste hinter mir. Erschreckend, dass es mir trotzdem immer noch zu viel erscheint, obwohl- abgesehen von Kindersachen, gar nicht so wahnsinnig viel dazugekommen ist. 

Jedenfalls wurde es Zeit für neue Denkanstöße und eine kleine Motivation, das Thema erneut anzugehen. 

Dieses Buch kam wie gerufen. Alleine der Anblick des clean wirkenden Covers motiviert mich. Es wirkt fast wie Deko in meinem Regal und immer wenn ich es anschaue denke ich…ok, es wäre an der Zeit, noch ein bisschen zu ordnen. Und auch im Inneren des Buches geht es strukturiert und mit ansprechenden Bildern weiter. 

Abklären – Reduzieren – Ordnen – Aufwerten –  Erhalten

Mit dieser Einteilung kann es losgehen. Wichtigstes Credo:

“ Immer zuerst reduzieren! Solange das Zuhause voller Kram ist und im Chaos des Überflusses versinkt, wird das Aufräumen ein aussichtsloser Kampf bleiben.“

Shira Gill

Mir hat es richtig Spaß gemacht, in diesem Buch zu blättern und so war es an einem Wochenende durchgelesen. Dabei ist es kein Muss, sich das komplette Buch vorzunehmen. Man kann langsam und ruhig beginnen, denn die Autorin hat die einzelnen Wohnbereiche in Kapitel aufgeteilt. Nach einer theoretischen Einführung folgt ein Aktionsplan für jeden Raum. Auch ich werde mir beim Aufräumen wieder jedes Kapitel als Hilfestellung nehmen, so kann man die einzelnen Bereiche super abarbeiten.

Die Autorin macht Vorschläge, regt zum Nachdenken an und erklärt ihr Vorgehen anhand passender Praxisbeispiele, unter anderem aus dem Alltag ihrer Klienten. Man bekommt auf jeden Fall jede Menge Tipps, wie man das Chaos beherrschen kann und kann sich das für sich passende heraus suchen. Dabei hat Shira Gill auch immer wieder kleine Nachhaltigkeitsempfehlungen, die man aufnehmen und ggf. umsetzen kann. Ich finde es toll, dass auch daran gedacht wurde. 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Shira Gill ist klar und deutlich, sie motiviert und ist dabei keinesfalls belehrend. Dieses Buch wird mich sicher eine ganze Weile begleiten und ich empfehle es gerne weiter. 

Hier findet ihr eine

LESEPROBE

Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Prestel Verlag / Penguins Random House Verlagsgruppe für dieses wunderbare Rezensionsexemplar.

Buchdetails:
Autorin: Shira Gill
Herausgeber: Prestell Verlag
Erscheinungstermin: 10.01.2022
Seitenzahl: 320 Seiten
Preis: 25,00

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

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Allgemein

Neues Jahr – neuer Kalender

artgerecht – der andere Familienplaner

Nicola Schmidt

{Werbung/Rezension}

Hey ihr Lieben! Mit dem neuen Jahr kommt wie immer ein neuer Kalender. Diesmal hatte ich mich für ein etwas anderes Exemplar entschieden und wollte den artgerecht Planer von Nicola Schmidt aus dem Koesel Verlag ausprobieren. 
Der Planer ist flexibel und für das Leben mit Kindern gemacht. 

Kurzbeschreibung des Verlags:

Planen macht Freude – und man kann sofort damit loslegen! Denn der artgerecht Familienplaner beginnt dann, wenn der richtige Moment gekommen ist. Egal, ob man im Januar startet, am Geburtstag oder nach den großen Ferien: Er ist 53 Wochen lang ein zuverlässiger und inspirierender Begleiter mit Blick auf die Bedürfnisse der Familie und die ganz persönliche Entwicklung.

Ich hatte bisher noch keinen dieser Kalender und ich fand es praktisch, dass kein Startdatum angegeben ist .  So kann man jederzeit mit dem neuen Kalender beginnen. Ich habe ihn  bereits ein paar Wochen und in der Praxis hat sich die Idee dahinter  für mich persönlich nun leider nicht nur als Vorteil erwiesen. Ich gestalte sehr gerne selbst, empfand es dann aber doch schnell als mühsam, alle Daten selbst einzutragen. Man kann es ja leider nicht nach und nach machen, da ich auch jetzt schon einige Termine habe, die weiter hinten im Jahr liegen. Ich merke, dass sich schnell Fehler beim Datieren einschleichen, dann kommen noch Feiertage und Ferien hinzu, die Wochenenden markiere ich farbig.  Puuh…ich habe das Gefühl, der Kalender macht gerade viel Arbeit.

Für mich ist es besonders in der Gesamtjahresübersicht störend, dass man keine Wochentage hat.  Das finde ich sehr schade, denn Format und Aufteilung gefallen mir sehr gut. Auch die Tipps für den Alltag sind eine gute Idee.

Den Verschlussgummi finde ich toll und auch die Ledebändchen praktisch. Für mein Empfinden macht dieses Büchlein einen sehr hochwertigen Eindruck und es macht Spaß hineinzuschreiben. 

In den nächsten Wochen wird sich im täglichen Gebrauch zeigen, inwieweit ich damit zurechtkomme und ob ich wirklich alles richtig eingetragen habe.  Aber das alles ist wie immer Geschmackssache und kommt auch darauf an, ob man gerne kreativ ist und die nötige Zeit aufbringen möchte. 

Ich wusste ja vorher, dass der Kalender so gedacht ist und worauf ich mich einlasse. Ich  habe das aber im Aufwand wirklich etwas unterschätzt. Vielleicht kommt im Alltag noch ich noch mehr Routine und ich freunde mich noch etwas besser mit diesem Familienplaner an. Momentan bin ich noch nicht so ganz überzeugt, aber es kann ja  noch kommen, das Jahr hat erst angefangen.

Herzlichen Dank an an den Kösel Verlag und Bloggerportal für das Besprechungsexemplar.

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Kinderbücher Trauer

Der Baum der Erinnerung

{Rezension}

Der Baum der Erinnerung“ ist ein wunderschönes Bilderbuch, das wir selbst in einer Trauersituation kennengelernt haben. Im Kinderhaus stand dieses Buch für alle Kinder und Eltern bereit um den Kindern die Ängste zu nehmen und über den Tod und die damit verbundene Trauer ins Gespräch zu kommen.  Es nimmt Ängste und zeigt, dass immer etwas bleibt, wenn jemand stirbt.

Es erzählt von einem alten Fuchs, der sich an seinem Lieblingsplatz im Wald zusammenrollt um für immer einzuschlafen. Dabei beschreibt die  Autorin Britta Teckentrup die Geschichte kindgerecht und angstfrei. Die Beschreibungen vermitteln eine friedliche, von Schnee bedeckte Waldlandschaft.

Der Fuchs, der schon ein hohes Alter erreicht hat,  hatte ein erfülltes, glückliches Leben und so ist es der Lauf der Natur, dass nun die Zeit gekommen ist wo es zu Ende geht. 

Zuerst bemerkt seine Freundin, die weise Eule, dass es ihm nicht gut geht und legt  sich traurig zu ihm.

Sie kannte den Fuchs schon lange. Aber die Eule wusste, dass die Zeit gekommen war und ihr Freund gehen musste

Der Baum der Erinnerung

Während der Schnee leise rieselt und den Fuchs langsam bedeckt, erfahren auch die anderen Tiere des Waldes was geschehen ist und versammeln sich nach und nach um ihren alten Freund, der nun gestorben und schon fast vom Schnee begraben ist.

Dabei werden schöne Erinnerungen wach. Die Tiere erzählen von der gemeinsamen Zeit, ihrer Freundschaft und wie freundlich er zu allen Tieren war. 

Alle hatten den Fuchs gern gehabt. Keiner konnte sich ein Leben ohne ihn vorstellen.“

Während sie erzählen und trauern, wächst  eine kleine orange Pflanze aus dem Schnee, genau dort, wo der Fuchs gelegen hatte. Als die Nacht vorbei ist, ist aus der kleinen Pflanze ein kleiner Baum geworden.

 

Die Tiere sahen den Baum und erkannten, dass der Fuchs noch immer bei ihnen war.

Der Baum der Erinnerung

Und irgendwann war der „Baum der Erinnerung groß und stark und bot allen Tieren im Wald Schutz. Er war voller Leben.“

Dieses Bilderbuch ist die zart und einfühlsam. Es zeigt, wie Erinnerungen geliebte Menschen oder Tiere in unseren Herzen weiterleben lassen, so wie der Fuchs in den Herzen der Tiere weiterlebt.

Britta Teckentrup ist auch Illustratorin des Buches. Die Bilder und der Text vermitteln Ruhe und berühren auf sanfte Weise. Die Farben sind in Grau – und Brauntönen gehalten, die in Verbindung mit der weißen Schneelandschaft und dem leuchtend orangenen Fuchs dennoch nicht kalt wirken. 

Die Erzählung macht nachdenklich und ein wenig traurig, aber bietet eine wunderbare Grundlage mit Kindern über den Tod und das Abschiednehmen zu sprechen.  

Für mich ein wunderbares, empfehlenswertes Buch. Vielleicht mögt ihr es mit euren Kindern lesen, wenn sie Abschied nehmen müssen.

Vielleicht mögt ihr mit ihnen einen eigenen Baum der Erinnerung pflanzen oder basteln. Dies ist eine wunderschöne Möglichkeit miteinander über Gefühle zu sprechen und die Ereignisse zu verarbeiten.

Buchdetails: 
Autorin und Illustratorin:
Britta Teckentrup
Herausgeber: Verlag ArsEdition
Seitenzahl: 32 Seiten
Lesealter: 4-8 Jahre
Preis: 15,00

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Kategorien
Elternratgeber

Kindern mehr zutrauen

Erziehungsgeheimnisse indigener Kulturen

stressfrei-gelassen-liebevoll

Michaeleen Doucleff

(unbez. Werbung/Rezension)

Was für ein fröhliches Mädchen, das einen vom Cover dieses Buches anstrahlt. Man möchte direkt zurücklächeln und es weckte direkt den Wunsch mir, die Botschaft des Titels umzusetzen. Generell bin ich ein Mensch, der Kindern gerne etwas zutrauen und wenig bevormunden will. Es war früh wichtig, meine Tochter ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen und ihre Selbständigkeit zu fördern. Erziehungsratgeber habe ich wenige gelesen. Die wenigen die ich mir angeschafft habe, waren von der Montessori-Pädagogik inspiriert und der eine oder andere von Jesper Juul war auch dabei. Bei ihm schätze ich ebenfalls die respektvolle und wertschätzende Sicht auf das Kind.

Trotz aller Bemühungen komme auch ich immer wieder mal an einen Punkt, an dem ich vieles hinterfrage und das Gefühl habe, alles läuft aus den Bahnen. Unzufriedenheit, Wutanfälle und Stress stehen plötzlich im Weg und man fragt sich, was gerade falsch läuft. Besonders schlimm finde ich es, wenn einem der Geduldsfaden platzt und man laut wird oder das Kind anschreit.

Der Journalistin Michaeleen Doucleff ging es wohl nicht anders und sie stellte irgendwann fest, dass die Beziehung ihrer Tochter Schaden nimmt. Sie lebten nicht als Team, eher sah sie das Kind als kleine Feindin an, die ihr alle Kraft raubte. Sie bemerkt, dass sie sich unentwegt für die Bespaßung ihrer Tochter zuständig fühlt und fast schon gezwungen wird ständig neue Aktivitäten zu planen, damit ihr Kind friedlich und beschäftigt ist. Denn wäre dem nicht so, droht Chaos. Das alles kostet sie so viel Kraft und bringt mehr Zweifel in ihr auf. So machte sie sich eines Tages mit ihrer Tochter auf den Weg zu drei indigenen Kulturen, um zu den Ursprüngen der Kindererziehung zurückzufinden und Antworten auf ihre Fragen zu finden. Sie reist zu den Mayas, den Inuit und den Hazda.

Die Autorin interviewt diese Familien nicht nur, sondern lebt mit ihnen zusammen und lernt von verschiedenen Generationen.

Ich fand diese Vorstellung wahnsinnig interessant. Schon oft habe auch ich mir die Frage gestellt, wie diese Kinder und Familien leben. Immer wenn ich eine Reportage im Fernsehen über diese Kulturen sah, wunderte ich mich wie ausgeglichen und zufrieden die Kinder wirken, obwohl sie so wenig besitzen. Sind sie auch schon mal hyperaktiv, langweilen sie sich oder haben sie Wutanfälle, so wie viele Kinder in der westlichen Welt?

Dieses Buch gibt Antworten darauf und es ist wirklich besonders. Ich würde es auch nicht als Erziehungsratgeber sehen, sondern eher als einen Erfahrungsbericht, aus dem man so viel für sich mitnehmen kann.

Es gibt nicht nur einen neuen Blick auf unsere Erziehungskultur, es legt wahrlich den einen oder anderen innerlichen Schalter um und verändert die Sichtweise und bringt einiges wieder ins Bewusstsein zurück.

Mit 384 Seiten gibt es einiges zu lesen und dennoch wollte ich dieses Buch am liebsten nie aus der Hand legen. Es ist informativ und spannend und bringt so viele Gedanken ins rollen, dass ich mich auch nach dem Lesen noch lange damit auseinandersetzen werde.

Was besonders deutlich wird ist die Tatsache, dass Erziehung immer eine Mehrgenerationenaufgabe war und nie alleine auf einer Mutter oder Kernfamilie lastete. Ein Kind kann so viel lernen, wenn verschiedene Generationen verfügbar sind und ein stabiles Netz besteht. Und dabei lernt es nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von anderen Kindern, die vielfältige Aufgaben übernehmen. Und es lernt auch dadurch, dass es schon sehr früh in familienzentrierte Aufgaben einbezogen wird und sich nicht alles um kindzentrierte Bespaßung dreht.

„Nehmen Sie sich täglich eine Auszeit, in der Sie ihr Kind weder unterhalten, noch ihm Anweisungen geben.“

Hier wird deutlich, wie sich die Familie als funktionierendes Team versteht und diese Werte auch an die Kinder weiter gibt. So ist die Erfahrung der Autorin beispielsweise die, dass die Maya besonders hilfbereite und koopertative Kinder haben. Bei den Inuit lernt sie sehr viel über den Umgang mit Wut.

Team, was bedeutet das?

Teamwork

Ermutigung

Autonomie

Minimales Eingreifen

Diese Sichtweise spricht mich sehr an. Jede Familie sollte sich diese kleine Gedankenstütze gut sichtbar irgendwo aufhängen, denn es vereinfacht so viel.

Ich ertappte mich in diesem Buch sehr oft dabei, dass ich bestimmte Ansätze auch aus der Montessoripädagogik kenne und werschätze und dabei wieder daran erinnert wurde, dass viele dieser Sichtweisen auch im Alltag so schnell vergessen werden.

Man sollte achtsamer sein, in dem was man tut und wie man spricht um eine gute Beziehung zu seinem Kind zu finden und zu erhalten.

Beachtenwert empfand ich das in sich Ruhen, das alle diese indigenen Völker zu leben scheinen. Erwachsene, die Kind anschreien gelten als unreif, sie werden ausgelacht. „ Schau, er benimmt sich wie ein Kind!“

Schreie nie ein Kind an! Kinder die oft angeschrien werden hören nicht mehr zu. Wie wahr. Wenn es doch immer so einfach wäre. Mit etwas Übung vielleicht schon. Vielleicht reicht es schon, die Sichtweise auf das Kind zu ändern, die emotionale Intelligenz nicht zu überschätzen.

Was deutlich wird ist auch der Schwall an Redefluss, der in der westlichen Kultur auf Kinder eiprasselt. Sie sind von morgens bis abends Anweisungen und Verbesserungen ausgesetzt. Weniger Worte, dem Kind mehr zutrauen und zur eigenen Ruhe zurückfinden können so viel bewirken.

Das alles und noch viel mehr fasst die Autorin am Ende jedes Kapitels in wertvollen, alltagstauglichen Tipps zusammen, so dass man immer wieder reinlesen kann ohne den Überblich zu verlieren.

Sicher passt nicht alles für jeden gleichermaßen, manches mag man anders sehen oder nochmal hinterfragen. Aber alles in allem ist dies ein wunderbares Buch aus dem man sehr Wissen und Hilfe herausziehen kann.

Es ist sehr gut recherchiert, zum Teil mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen.

Die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen mit ihrer eigenen Tochter und spricht hauptsächlich Mütter an . Der Vater oder die Kernfamilie als Ganzes, egal in welcher Form findet dadurch in diesem Buch keine besondere Erwähnung. Man könnte dies als Kritikpunkt anbringen, mich persönlich störte dies aber nicht.

Mir hat dieses Buch sehr viel gegeben und die Inhalte werden noch lange nachwirken. Ich möchte es allen Eltern sehr ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.

Herzlichen Dank an den Kösel Verlag und das Bloggerportal für dieses wunderbare Rezensionsexemplar.

Buchdetails:

Autorin: Michaeleen DoucleffHerausgeber: Kösel Verlag

Herausgeber: Kösel Verlag

Seitenzahl: 384 Seiten

Preis: 22,00€

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Kinderbücher Weihnachten

Aufregung im Advent

Wo ist Herr Polymorf?

(Rezension/Werbung unbezahlt)

Hej ihr Lieben! Oder soll ich lieber sagen: Ho, ho, ho….? Ich weiß, der Oktober neigt sich gerade erst langsam dem Ende zu, trotzdem stelle ich euch heute schon mal ein Buch vor, das Weihnachtsstimmung verbreitet. Genauer gesagt, ein Adventskalenderbuch.

Und mal ehrlich, langsam wird es Zeit, sich schon einmal Gedanken zu machen, wie der Adventskalender in diesem Jahr aussehen soll oder womit er gefüllt wird. Egal ob selbst gebastelt oder fertig gekauft, bei uns gehört in jedem Jahr ein Adventskalenderbuch auf jeden Fall mit dazu. Umso mehr habe ich mich über dieses kleine, aber feine Exemplar von Kaja Paulan gefreut, das ich probelesen durfte.

Ich muss zugeben, ich war noch nicht wirklich in Weihnachtsstimmung als ich mit dem Lesen begann. Aber das war auch gar nicht nötig, denn dieses Büchlein ist so ganz anders als die üblichen Weihnachtsbücher: Keine gewöhnlichen Engel mit goldenen Locken, keine scheinheilige Family-Story mit „Süßer die Glocken nie klingen“ unterm Weihnachtsbaum und auch kein Knecht Ruprecht, der den unartigen Kindern nur eine Rute mitbringt.

Stattdessen geht es in diesem Adventskalenderbuch magisch zu und man darf auch durchaus mal schlechte Laune haben. Wir lernen Paul und Anja kennen, die krank alleine zu Hause sind und sich schrecklich langweilen. Ihre Eltern arbeiten und die Zeit bis zum Heiligen Abend kann da ziemlich lang werden. Wie gut, dass es Herrn Polymorf gibt, der extra beauftragt wurde…oder soll ich sagen, strafversetzt, um den beiden Kindern Gesellschaft zu leisten.

Und dieser Herr Polymorf kann ganz schön knurrig sein, denn der Umgang mit Kindern liegt im so gar nicht. Darum kann er um so besser spannende Geschichten erzählen, zum Beispiel von Engeln, die sich einen anderen Job wünschen oder von Tamtaram. Das ist ein magischer Ort, an dem die Menschen ganz anders aussehen und auch sonst alles ein wenig anders läuft. Und das sogar ganz wörtlich genommen, denn manche laufen nicht auf ihren Füßen, sondern auf den Händen.

Ich will überhaupt kein Engel mehr sein!Ich will wieder Horst heißen und in der Spielzeugabteilung arbeiten.

Aufregung im Advent – Wo ist Herr Polymorf?

Doch dann läuft auch bei Herrn Polymorf einiges anders als gedacht, nämlich der Nikolausmorgen. Und wäre das nicht Unglück genug, wird er auch noch dabei erwischt, wie er diesen besonderen Auftrag vergeigt und verschwindet. Ersetzt wird er durch den Weihnachtsengel Horst, ein ziemlich langweiliger Geselle, der ganz andere Geschichten erzählt, als die Kinder sie von Herrn Polymorf kennen. Zu allem Übel beschuldigt er ihn auch noch, das Weihnachtsfest in Gefahr zu bringen.

Das alles wollen Paul und Anja so nicht glauben und sie machen sich auf die Suche nach Herrn Polymorf um das Weihnachtsfest zu retten. Dabei treffen sie auf Wichtel und Wirrlinge, Rentiere und heimtückische Bäume, erleben Abenteuer und erfahren allerlei Interessantes über Weihnachtsmänner in der ganzen Welt.

Wirrlinge lümmeln sich in Kinderzimmern, in Schultaschen und Turnbeuteln herum. Sie sind schuld an jeglicher Unordnung, nur weiß das kaum jemand.

Aufregung im Advent – Wo ist Herr Polymorf?

Ob es ihnen gelingt Herrn Polymorf zu finden und Weihnachten zu retten? Das müsst ihr selbst herausfinden. Ihr werdet sicher viel Spaß dabei haben, denn dieses Buch ist lustig und spannend zugleich und zeigt Weihnachten mal von einer ganz anderen, magischen Seite.

Bei mir gibt es in diesem Jahr wieder einen selbst befüllten Adventskalender und dieses tolle Buch wandert geradewegs in das Päckchen für den 1. Dezember.

So freue ich mich darauf, meiner Tochter jeden Tag bis zu Weihnachten ein Kapitel daraus vorzulesen. Sie sind nämlich vom 30.11. bis zum 24.12. wunderbar eingeteilt und haben eine angenehme Leselänge.

Das einzige Manko, das dieses Buch mit sich bringt, sind die fehlenden Illustrationen. Allerdings muss man sagen, dass Bilder die Kosten enorm in die Höhe treiben würden und dieses Buch zu einem absolut tollen Preis von nur 5,99 € zu haben ist. Die Kindle Ausgabe gibt es sogar für nur 0,99 €.

Außerdem schreibt Kaja Paulan so fantasievoll und bildlich, dass man sich die einzelnen Figuren und Orte wunderbar vorstellen und in seiner eigenen Fantasie ausschmücken kann.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Herrn Polymorf und seine Weihnachtswelt kennenzulernen und ich bin mir sicher, dass meine Tochter auch ihre helle Freude an diesem Buch haben wird.

Falls ihr also noch auf der Suche nach einem Adventskalender(-Buch) seid, kann ich euch „Aufregung im Advent“ von Kaja Paulan sehr empfehlen. Es eignet sich für LeserInnen ab 6 Jahren und teilt sich in 25 Kapitel. Am 30. November beginnt die Vorgesschichte.

Viel Freude mit diesem besonderen Buch und vielen Dank liebe Kaja Paulan, für dein schönes Rezensionsexemplar!

Hier findet ihr weitere Infos zum Buch und zur Autorin

https://book-king.de/aufregung-im-advent-wo-ist-herr-polymorf/

Buchdetails:
Autorin: Kaja Paulan
Herausgeber. Book King Verlag
Seitenzahl: 148 Seiten
Preis: 5,99 €
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