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Die Streithörnchen

{Rezension}
Was für ein herrliches Bilderbuch! Die Streithörnchen blicken frech vom Cover und man will gleich wissen, was es mit den frechen Kobolden auf sich hat.

„Die Streithörnchen“ ist schon das dritte Buch aus dieser bezaubernden Kinderbuchreihe. Nach „Der Löwe in dir“ und „Trau dich, Koalabär“ geht es in diesem Band um die Eichhörnchen Lenni und Finn, die in einen kleinen Wettstreit um einen Tannenzapfen geraten. Denn jeder der beiden Hörnchen ist der Meinung, dass er diesen einen Zapfen unbedingt haben muss. Bei Lenni kann man es sogar verstehen, denn der kleine Banause hat in den letzten Wochen das Leben auf die leichte Schulter genommen und noch gar keine Vorräte für den Winter angelegt. Nun ist es schon fast zu spät, denn die vielen leckeren Pilze, Früchte und Zapfen hat bereits ein anderer fleißig gesammelt, sein Kumpel Finn. Und als wenn er noch nicht genug davon hätte, will er ausgerechnet diesen einen verführerischen Zapfen auch noch haben.

Und so kommt es zu einem kleinen Wettstreit, bei dem die beiden Hörnchen nichts auslassen und letztendlich sogar ihr Leben riskieren. Letztdendlich findet die Geschichte natürlich ein Happy End und die beiden Streithähne müssen selbst über ihr Verhalten lachen.

Und spätestens jetzt wird beiden klar, wie wichtig Freundschaft ist.

Das Buch ist in Reimform geschrieben, was mir gerade beim Vorlesen mit kleineren Kindern besonderen Spaß macht, denn es dauert nicht lange, bis diese die Reime verinnerlicht haben und mitsprechen können.
Das besondere Highlight sind aber die wahnsinnig tollen Illustrationen, sie sind wunderbar bunt und detailreich dargestellt, so dass man die Stimmung und Emotionen der beiden Eichhörnchen sofort erkennt und bei genauem Hinsehen auch schöne Details entdecken kann.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Buch,- genau wie seine Vorgänger für viel Spaß und Freude beim Vorlesen sorgt und ganz nebenbei auch noch eine wichtige Botschaft vermittelt.

Ich habe schon öfter die Kritik gehört, dass in diesem Buch giftige Pilze abgebildet sind, die von den Eichhörnchen gesammelt werden. Ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen.

Eichhörnchen können ohne gesundheitliche Bedenken auch Pilze verzehren, die bei uns Menschen eine Vergiftung verursachen würden. Dies liegt in der Beschaffenheit ihres Verdauungstrakts, der bei Eichhörnchen sehr kurz ist. Dadurch werden die Gifte ausgeschieden, bevor sie vom Körper aufgenommen werden können. Es gibt also keinen Grund zur Sorge, falls man ein Eichhörnchen sehen sollte, das giftige Pilze verspeist.

Ein Buch sollte auch eine Anregung sein mit Kindern ins Gespräch zu kommen und nicht bloßes gelangweiltes Vorlesen, ohne über den Inhalt nachzudenken. Ich bin der Meinung, dass man auch kleineren Kindern verständlich erklären kann, dass Tiere allgemein bestimmte Pflanzen oder Pilze essen können, die für uns Menschen giftig sind. Genau so würde ich einem Kind erklären, dass Tiere bestimmte Dinge, die uns Menschen schmecken, nicht essen dürfen. Daher gibt es hier für mich absolut keine Kritik.

Besonderheit: Dieses Buch wurde nachhaltig und fair gefertigt, das finde ich persönlich super!

Das Buch empfehlen wir Kindern von 3 – 6 Jahren und geben ihm sehr gerne

5 Sterne

Buchdetails:
Autorin/Illustration:
Rachel Bright/Jim Field
Herausgeber: magellan
Lesealter: 3-6 jahre
Seitenzahl 32
Preis: 14,00

Gem. § 2 Abs. 5 kennzeichne ich meine Beiträge als Werbung. Verlinkungen zu Verlagen und Autoren dienen informativen Zwecken.

Von strohpiraten

Mädchenmama❤️Kinderbuchliebe❤️Thriller-Fan

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